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Auswirkungen des neuen NATO-Kommandos

Mittlerweile wurde bekannt, dass der Bund die Bleidornkaserne behalten will, um dort eventuell Einrichtungen für das neue NATO-Kommando unterzubringen. Das ist keine gute Nachricht für den Wohnungsbau, eigentlich war die Kaserne ja bereits aufgegeben und hätte ein ausgezeichnetes Baugebiet ergeben. Deswegen haben wir beim OB beantragt:

Auswirkungen des neuen NATO-Kommandos

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

nach der ersten Euphorie über die Standortentscheidung für Ulm zeigen sich bei näherer Betrachtung auch Probleme. Die etwa 100 zusätzlichen Arbeitsplätze, die nach Ulm verlagert werden, werden den ohnehin schon angespannten Wohnungsmarkt nur unwesentlich belasten. Das viel größere Problem für den Wohnungsbau in Ulm ist die mit der Standortentscheidung verbundene Maßnahme, die Bleidornkaserne nicht wie ursprünglich geplant als Wohnbaugebiet auszuweisen, sondern in großen Teilen militärisch weiter zu nutzen.

Wir erwarten vom Verteidigungsministerium, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um alle baulichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Standortentscheidung innerhalb der Wilhelmsburg getätigt werden. Wir erwarten dies auch als Vertreter einer Stadtgesellschaft, die der Standortentscheidung überwiegend positiv gegenüber steht. Es kann nicht sein, dass daraus nun derart negative Folgen für die städtebauliche Entwicklung drohen.

Wenn die Bundeswehr tatsächlich die Bleidornkaserne als militärischen Standort weiter betreibt und womöglich dort baulich investiert, dann ist dieses mitten im Wohngebiet gelegene und für den Wohnungsbau ideal geeignete Gelände für Jahre dem Wohnungsmarkt entzogen. Dies halten wir für nicht akzeptabel.

Denkbar wäre aus unserer Sicht, dass auf einem Teil des Geländes die UWS Wohnungen baut, für die die Bundeswehr ein Belegungsrecht bekommt. Dann wäre es auch für die Bundeswehr sinnvoll und attraktiv, das Gelände nicht weiter militärisch zu nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Rivoir MdL
Stadtrat

Dr. Brigitte Dahlbender
Stadträtin

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